Wissenswertes

 

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*Weiterbildung*


Emil schaut *der Hundeprofi*

 

Und so ernähren wir unsere Norweger:

Die Ernährung ist wahrscheinlich das wichtigste Standbein einer guten Gesundheit.

  • Rohfutter
  • - Hühnchen/Pute, gewolft - Rinderhackfleisch

  • Dosenfutter
  • - Grau, Almo Nature, Mac´s und Smilla Fischtöpfchen

  • Trochenfutter (steht immer zu Verfügung)
  • - ACANA GRASSLANDS Cat and Kitten (getreidefrei)

  • Zusätze (nach bedarf) & Leckerlis
  • - Bierhefe, Multivitamin flocken, Malspaste, Quark 40% mit eigelb, Frischkäse

     

    Für alle die sich ihre erste Katze ins Haus holen:

    Die norwegische Waldkatze hat starke Krallen und schätzt die Möglichkeit, diese zu schärfen und auf Bäume zu klettern. Wie die Menschen, profitieren auch die Katzen von gelegentlichen Körperübungen. Ihre Katze sollte daher schon beim Einzug Kratzgelegenheiten und einen Kletterbaum vorfinden, was gerade für Wohnungskatzen sehr wichtig ist. Das kratzen und klettern ist für eine Katze wichtig, da es die Krallen schärft und gleichzeitig auch *Katzengymnastik* ist. Beim Krallenwetzen werden die Duftdrüsen zwichen den Zehen aktiv, d.h. wenn sie Ihre Möbel lieben, sollten Sie sich unbedingt einen Kratzbaum anschaffen.

     

    Die Grundausstattung:

    Kratzbaum (auch wenn es Kitten sind, nicht zu klein kaufen)

    Futternäpfe (min. drei) für Nass- und Trockenfutter (was immer erreichbar für die katze sein soll) und einen für Wasser (was einem anderen Platz bekommt)

    Katzentoilette (natürlich dazugehörend Katzenstreu)

    Pflegeartikel (ein Kamm und eine Bürste), es genügt, die Katzen einmal wöchentlich auf Verknotungen zu untersuchen. Bei Fellwechsel im Frühjahr und im Herbst, besser öfter kämmen

    Spielzeug (ein muss für die *Spielfreudige* Waldkatze)

    Transportbox (ohne geht es nicht, egal ob für den Besuch beim Tierarzt oder evtl. Ausstellungen). Und denken Sie dran, nicht zu kleine Boxen, denn aus dem Norwegerbaby, wird eine stattliche *Großkatze* mit mehreren Kilo Gewicht.

     

    Katzen und Erziehung:

    Wie soll das denn gehen - Katzen sind nun mal eigenwillig! Stimmt, aber man kann ihnen trotzdem ein bisschen Benimm beibringen.

     

    Natürlich klappt das nicht so wie bei einem Hund, ganz einfach, weil Katzen eben anders gestrickt sind. Sie sind zwar sozial, aber keine Rudeltiere und brauchen keinen Boss, sondern einen netten Dosenöffner mit Schmuseautomatik.

    Eine Katze tut, was sie tun muss

    Der Schlüssel zur Erziehung einer Katze liegt in ihrem Verhalten - und das muss der Mensch, der sie erziehen will, erst mal verstehen.

    Warum kratzt eine Katze eigentlich?

    Ganz einfach: Sie schärft damit ihre Krallen, macht nach dem Schläfchen ein klein bisschen Stretsching beim Kratzen, sie markiert mit dem Kratzen ihr Revier oder zeigt auch in Anwesenheit von andere Katzen ihre Dominanz durch häufiges Krallenwetzen. Das Kratzen ist also keine Unart, sondern gehört zum normalen Verhalten, ist sozusagen ein Grundbedürfnis.

    Kratzen ja - aber bitte nur am richtigen Platz!

    Der Kratzbaum, der überhaupt nicht beachtet wird, steht vielleicht völlig falsch. Manchmal muss es auch gar kein Kratzbaum sein, es reicht schon eine raue Fussmatte aus Kokos oder Sisal auf dem Boden, an der sich die Katze austoben kann. Und wenn die Mieze dann ihrerseits kratzt, gibts natürlich Lob und ein Leckerli.

    Alte Gewohnheiten halten sich hartnäckig

    Parallel dazu müssen die eigentlichen Erziehungsmassnahmen einsetzen. Ab sofort bekommt die Katze ein scharfes Nein! zu hören, wenn sie sich woanders als am Kratzbaum mit den Krallen austoben will. Weil Katzen aber Gewohnheitstiere sind, muss die ehemalige Lieblingsstelle jetzt gründlich verkleidet werden, z.B. Alufolie, Wachstuch (fühlt sich beides unangenehm an) damit der Zugang schwer oder ganz unmöglich gemacht wird.

    Tricks gegen Terroristen auf Samtpfoten /p>

    Mit dem Prinzip Verständnis und Abschreckung durch unangenehme Erfahrungen lässt sich bei Katzen also viel erreichen. Tricks wie z.B. die Alufolie auf kratzstellen gibt es einige.. Diese kleinen Gemeinheiten dürfen der Katze aber nie wehtun oder Schaden zufügen, es geht einfach nur um eine unangenehme Erfahrung in der entsprechenden Situation. Das merkt sich die Mieze ganz genau und stellt ihr Verhalten dann meistens um.

    Eine hundertprozentige Garantie gibt es leider nicht! Da sind nur Geduld und Hartnäckigkeit gefragt. Bei den kleinen Fiesheiten als Erziehungsmassnahme ist gutes Augenmass wichtig. Schreien, Festhalten oder sogar Schläge bringen absolut gar nichts, sondern vergiften die Beziehung zwischen Mensch und Katze nur. Die Katze bekommt Angst, wird vielleicht aus reiner Notwehr aggressiv - und schon gerät die Situation ausser Kontrolle.

    Immer wieder heisst es auch, dass man unsaubere Katzen mit der Nase in ihr Geschäft stoßen soll, wenn sie es an der falschen Stelle gemacht hat. Das ist eine Zumutung für ein so reinliches Tier wie eine Katze! Ein weitere schwerer Fehler ist es, eine Katze am Nackenfell zu packen, hochzuheben und schütteln. Dieser Tipp hält sich hartnäckig, obwohl er nicht nur falsch, sonder auch gefährlich ist. Du kannst deine Katze damit verletzen (Vorallem wenn es kein kleines Kätchen mehr ist)

    Zum anderen kündigst Du damit Deiner Mieze ganz offiziell die Freundschaft. Denn mit solchen Gesten (z.B. kräftige Ohrfeigen) vertreibt eine Katzenmutter normalerweise ihren Nachwuchs, wenn er selbständig werden soll. Du sagst Deiner Katze mit Gewalttätigkeiten wie dieser deutlich: Hau ab und kümmer dich um dein eigenen Kram"! - denn Du bist ja eine Art Mutterersatz für sie.

    Ungezogen oder Krank?

    Samtpfoten sind sensibel und reagieren schnell mit vermeindlicher Ungezogenheit auf Veränderungen. Bei besonders zart besaiteten Exemplaren kann es schon reichen, wenn die Möbel umgestellt werden. Protestpinkeln z.B. ist häufig Ausdruck von Unmut und Verunsicherung. Hat man also plötzlich ein Problem mit der Katze, gibt es zwei Dinge zu beachten: überlege genau, ob es vielleicht einen Grund für so ein Verhalten geben könnte. Was hat sich geändert? Es kann aber auch körperliche Ursachen für plötzliche Verhaltensänderungen geben. Katzen können aber auch wie Menschen erkranken und Verhaltensstörungen entwickeln.

     

    Vorsorge ist besser als Nachsorge

    Die beste Vorbeugung vor Krankheiten ist eine artgerechte Katzenhaltung.
    Sie als Katzenbesitzer, können sehr viel zur Gesunder Haltung Ihres Stubentigers beitragen. Das regelmässige Impfen, eine gesunde Ernährung, richtige Pflege und Hygiene sind wichtige Faktoren, die den Gesundheitszustand stark Beeinflüssen. Nicht zu unterschätzen ist auch der seelische Gemütszustand der Katzen, der sich entweder positiv oder negativ auf das Immunsystem auswirkt.

    Eine Katze, die in einem geordneten Haushalt mit ausgeglichenen Besitzern lebt wird wahrscheinlich seltener krank, als eine Katze, die in einem lauten, stressigen und hektischem Haushalt ihr Revier aufgeschlagen hat. Katzen sind sehr empfindsame Tiere und bereits die kleinste Veränderung kann den Seelenfrieden stören.

     

    Verhalten und Verhaltensprobleme von Katzen zu erklären, ist ein nicht immer einfachens Unterfangen.
    Selbst fachkundige Tierexperten stehen noch so manchem Verhalten dieser Vierbeiner erstaunt und fragend gegenüber.

     

    Wir haben deswegen eine eigene Seite gestaltet:

    Verhaltensprobleme bei Katzen:

     

    So kommt die Katze gut durch den Sommer:















     

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